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Modul 5 und 6: Verzögerung 1 und 2

Beschreibung der Verzögerungsschaltung

Die Verzögerungsschaltung für das Projekt Codeschloss soll ein versehentliches Auslösen der Sensoren durch Berührung verhindern, denn ein Auslösen soll erst nach etwa 0,5 Sekunden erfolgen. Auf einer Platine von 160 mm Länge und 100 mm Breite sind folgende Bauelemen-ten aufgelötet: ein 33-kΩ-Widerstand, ein 470-µF-Kondensator, ein 560-Ω-Widerstand, ein Transistor BC 107, eine Diode 1N 4005 und ein Relais 12V/40mA.

Etwa 2 cm entfernt vom oberen und unteren Rand der Platine befinden sich auf der Unterseite die Leitungen zum Durchschleifen des Stromes. Sie verbinden die links und rechts befestigten farbigen Buchsen. Die oberen roten kennzeichnen den Pluspol und die unteren blauen den Minuspol. An den Ecken ist jeweils eine Messingschraube zu sehen, auf die ein auf der Unterseite befindlicher runder Fuß geschraubt ist.
In der Mitte der linken Hälfte der Platine ist auf der Unterseite eine Leitung zur Ver-bindung des Plus- und Minuspols eingelötet. Im oberen Teil der Leitung sind der 33-kΩ-Widerstand und darunter der 470-µF-Kondensator eingebunden. Ein Kondenstor arbeitet ähnlich wie eine Batterie. Er kann Spannung speichern und wieder abgeben. Der Widerstand reguliert den fließenden Strom, der für das Aufladen des Kondensators zuständig ist. Je größer der Widerstand ist, umso länger benötigt der Kondensator, um sich aufzuladen.

Zwischen dem Widerstand und dem Kondensator ist eine Verbindungsstelle für eine weitere Leitung mit einem 560-Ω-Widerstand in der Mitte, die nach rechts zum Transistor BC 107 verläuft. Der Transistor ist fast mittig der Platine in einen Sockel gesteckt, der in eine senkrechte Leiterbahn eingelötet ist.
Ein Transistor arbeitet ähnlich wie ein Schalter. Der Schaltvorgang wird durch einen Steuerspannung ausgelöst, die vom aufgeladenen Kondensator über den zwischengeschalteten Widerstand abgegeben wird.
Auf der Verbindungsleitung mit dem Transistor befindet sich oberhalb der Mitte die Diode 1N4005. Zwischen Transistor und Diode zweigt eine weitere Leitung ab. Diese führt über zwei Kontakte des parallel zur Diode gelegenen Relais zum Pluspol.

Auf der rechten Seite des Relais, an der Ober- und Unterkante, liegen jeweils drei Kontakte. Der mittlere Kontakt auf der oberen Ebene ist senkrecht mit dem oben verlaufenden Pluspol verbunden. Vom rechten Kontakt führt eine Verbindungsleitung für das Ausgangssignal zu einer schwarzen Buchse.
Die unteren drei Kontakte dienen lediglich zur Befestigung des Relais auf der Platine.
Das Relais wird durch die vom Transistor freigeschaltete Spannung angesprochen. Dadurch wird ein Schaltvorgang ausgelöst, der dazu führt, dass ein Ausgangssignal zur schwarzen Buchse geleitet wird.
Die Diode hat die Aufgabe, die durch das Unterbrechen des Stromkreises durch Induktion in der Spule des Relais entstehende Spannungsspitze abzufangen und dadurch die anderen Bauteile zu schützen.