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Modul 11 und 14: Monostabile Kippstufe mit Relais, Schnittstellenleitungen

Beschreibung: Monostabile Kippstufe mit Relais

Eine Monostabile Kippstufe wird als Zeitsteuerung für die verschiedensten Geräte verwendet, in diesem Fall für einen Tongeber.

Die Kippstufe sendet dem Tongeber ein Signal, damit er dann für eine bestimmte Zeit einen Ton abgeben kann. Dieser Ton lässt den Benutzer erkennen ob das vor geschaltete Gerät ein oder aus geschaltet wird.

Für diese Schaltung werden 6 Widerstände, zweimal 470 Ω, ein 100 Ω, ein 330 Ω, ein 47 kΩ und ein 10 kΩ, sowie 4 Transistoren, ein Kondensator, ein Relais, eine Diode, eine LED und eine Lochplatine verwendet.

   
   
   
 
Funktionsweise:

Laut Schaltplan ist der Transistor T1 im Grundzustand leitend und der Transistor T2 gesperrt. Über den Widerstand R2 fließt der Basisstrom zum Transistors T1. Für die zeitweise Sperrung des T1 sind der R2 und der Kondensator C1 zuständig. Der Kondensator C1 wird über den Widerstand R2 aufgeladen. Der Kondensator ist nach einer definierten Zeit so weit aufgeladen, dass die Kondensatorspannung an die Größe der Emitter-Spannung des Transistors T2 reicht. Ab da leitet der Transistor T1 wieder.

Schaltplan Monostabile Kippstufe mit Relais

Der Widerstand R5 Steuert die Kopplung der Transistoren T1 und T2. Am Transistor T1 ist die Basis-Emitter-Spannung niedriger als die des Transistor T2, sodass er sperrt. Sperrt der Transistor T1, wird der Kondensator C1 über den Widerstand R6 entladen. Die weiteren Transistoren T3 und T4 sowie Widerstände R4 und R6 dienen als Verstärker. Das Relais schaltet und gibt ein Signal an den Tongeber. Die Diode D1 verhindert eine Überspannung, wenn das Relais sich wieder abschaltet. Die LED dient zur Funktionskontrolle.